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4. Sonntag der österlichen Bußzeit: Corona und die Heilung eines Blinden mit Spucke


 „... spuckte er auf die Erde ... machte ... einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen...“

Eine Augensalbe aus Erde und Speichel - 
ein Unding schon immer, 
eine Katastrophe in Pandemie-Zeiten wie den unseren! 

Und doch: Ist nicht das, was den Mund des Gottessohnes verlässt, 
ein Heilmittel für Leib und Seele, eine Arznei für uns Erdlinge? 

Wenn es - vermischt mit Erde, dem Stoff unserer Endlichkeit- 
uns ein neues Sehen ermöglicht, ein tieferes Sehen, 
den Durchblick auf den Heilswillen Gottes für uns,
der auch durch eine Corona-Pandemie nicht zu stoppen ist.

 © franz reitinger 2020

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